PET

Woraus besteht eine PET-Flasche? Was ist PET?

PET (Polyethylenterephthalat) besteht aus den Elementen Kohlenstoff, Sauerstoff und Wasserstoff. Wie Glas ist auch PET ein transparentes Material, das durch Schmelzen zu Flaschen oder Behältern verarbeitet werden kann. Seit Anfang der 90er Jahre werden PET-Flaschen in Deutschland als Verpackung für Erfrischungsgetränke benutzt, seit Ende der 90er Jahre auch für Mineralwasser. Es gibt PET-Flaschen als Einweg- und als Mehrweg-Variante.

Gesundheitliche Aspekte von PET

PET-Neumaterial ist in Deutschland und weltweit für Lebensmittel- und Getränkeverpackungen geprüft und zugelassen. Die Verwendung von Altmaterial zur Herstellung neuer Lebensmittel-Verpackungen ist in Deutschland zugelassen, sofern dieses Material erhöhten Anforderungen an die Reinheit genügt. Dies wird durch die sortenreine Sammlung gebrauchter PET-Flaschen gewährleistet.

Was ist Acetaldehyd? Und kann Acetaldehyd aus der Flasche ins Getränk übergehen?

Der Aromastoff Acetaldehyd entsteht beim Erhitzen von PET bei über 260 Grad, also beim Spritzgießen. Daraus folgt aber kein gesundheitliches, sondern eher ein geschmackliches Problem durch einen untypische fruchtig-süßen Geschmack. In Erfrischungsgetränken lässt sich der fruchtig-süße Geschmack durch den Eigengeschmack des Getränkes nicht herausschmecken. In geringen Mengen kann er nach Befüllung der Flaschen jedoch in das Mineralwasser hineingelangen. Stille Mineralwässer sind davon weniger häufig betroffen als kohlensäurehaltige. Die Geschmacksgrenze bei Mineralwasser liegt bei 0,02 mg/l und ist somit sehr gering. Wie viel Acetaldehyd beim Erhitzen, d.h. bei der Verarbeitung des Materials freigesetzt wird, hängt auch von der Qualität des PET ab. Wir verwenden für unsere PET-Produkte ausschließlich das bestgeeignete PET und setzen zudem Acetaldehyd-Blocker ein, die dafür sorgen, dass Acetaldehyd-Moleküle im Material gebunden bleiben und nicht in das Produkt übergehen können. In der Natur ist Acetaldehyd natürlicher Bestandteil von Früchten und Gemüse und entsteht bei Stoffelwechselvorgängen z.B. auch im menschlichen Organismus.
Eine gesundheitliche Gefährdung des Verbrauchers ist aber selbst dann ausgeschlossen.

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Darstellung der Mitarbeiterin Christin Hesseler.

Christin Hesseler

Leitung Qualitäsmanagement