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Wie funktioniert das Pfandsystem?

Jeder Händler, der Getränke in pfandpflichtigen Dosen und Flaschen verkauft, muss sämtliche Verpackungen gleichen Materials vom Endverbraucher zurücknehmen.
Der Vorteil liegt hier beim Verbraucher, der nicht mehr zwischen Flaschen oder Dosen vom Discounter und aus dem Supermarkt unterscheiden muss. Die Ausnahme bilden Kioske und kleine Läden mit weniger als 200 m2 Verkaufsfläche. Hier kann nur Pfand von Produkten zurückgenommen werden, die auch in diesen Läden verkauft werden.

Neben den bereits seit längerer Zeit pfandpflichtigen Produkten im Einwegbereich wie Bier, Mineralwasser und kohlensäurehaltigen Getränke, sind nun auch Erfrischungsgetränke ohne Kohlensäure (Eistee, Sport-Getränke und Alkopops) pfandpflichtig.

Um pfandpflichtige Einwegverpackungen zu kennzeichnen nutzt der Großteil der Einweghersteller das DPG-Logo der Deutschen Pfandsystem GmbH.

Der Pfandwert dieser Flaschen beträgt 0,25€.

Auch hier gibt es Ausnahmen: Ökologisch vorteilhafte Einwegverpackungen wie Getränkekartons, Schlauch- und Standbeutel sind von der Pfandpflicht befreit.

In jedem Fall pfandfrei sind folgende Produktarten: Frucht- und Gemüsesäfte, Milch und Milchgetränke, diätische Getränke, Wein und Spirituosen in Einwegverpackungen.