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Info zu Uran und Acetaldehyd: Salvus Mineralwasser unbedenklich

Salvus Mineralwasser ist laut Untersuchungen durch unabhängige Institute als unbedenklich erklärt worden. Der Uran-Gehalt im Salvus Mineralwasser liegt unterhalt der Nachweisgrenze, der Acetaldrhyd-Gehalt unter dem Schwellenwert von 20 µg/l.

Fragen und Antworten:

Was ist Uran?

Uran ist ein radioaktives Schwermetall, das seit Beginn der Erdgeschichte in der Natur vorkommt. Als radioaktives Element kann es ohne äußere Einwirkung zerfallen und dabei Energie freisetzen. Früher verwendete man Uran industriell zur Herstellung von Keramik. Heute wird (angereichertes) Uran zur Stromerzeugung in Kernkraftwerken genutzt.

Welche gesundheitliche Bedeutung hat Uran?

Uran hat nur eine sehr geringe Radioaktivität, so dass insofern keine gesundheitlichen Gefährdungen zu befürchten sind.

Allerdings wird Uran als Schwermetall als möglicher Faktor für Nierenerkrankungen diskutiert. Dies resultiert aus Beobachtungen an Bergleuten, die in Uranminen viele Jahre lang extrem hohen Konzentrationen von Uran ausgesetzt waren, sowie aus Tierversuchen.

Besteht ein gesundheitliches Risiko durch die Uranaufnahme mit der Nahrung, mit Trinkwasser und Mineralwasser?

Für ein merkliches gesundheitliches Risiko durch die Aufnahme von Uran mit der Nahrung oder mit dem Wasser gibt es keinerlei Hinweise - auch nicht in Gegenden mit naturgegeben erhöhten Urankonzentrationen in Wasser und Boden, und damit in den örtlich produzierten Nahrungsmitteln.

Die tägliche Aufnahmemenge über Nahrungsmittel wird auf 1 – 4 µg veranschlagt. Je nach dem Urangehalt des Wassers kann es den größten Anteil der täglichen Zufuhr ausmachen.

Wie gelangt Uran ins Trinkwasser oder ins Mineralwasser?

Uran kommt von Natur aus im Boden und im Gestein vor. Ebenso wie Mineralien und Spurenelemente kann Wasser auch Uran aus dem Gestein lösen - allerdings nur in Spuren.

Gibt es Orientierungs- oder Grenzwerte für Uran?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat für Trinkwasser einen Richt-wert von 15 µg/l vorgeschlagen. Weiter wird darauf hingewiesen, dass im Hinblick auf eventuelle Nierenbelastungen wohl auch ein Wert von 30 µg/l Uran sicher wäre.

Für Trinkwasser in den USA gilt ein Uran-Grenzwert von 0,03 mg/l = 30 µg/l, in Kanada von 0,02 mg/l = 20 µg/l.

Für Trink- und Mineralwasser in Europa - und damit auch in Deutschland - wurde bisher kein Grenzwert festgelegt, da die natürlicherweise vorkommenden Gehalte für unkritisch im Hinblick auf eventuelle gesundheitliche Risiken eingeschätzt wurden. Im Jahr 2005 hat allerdings das Umweltbundesamt für Trinkwasser einen „Leitwert“ von 10 µg/l empfohlen, und daneben einen „Maßnahmewert“ von 20 µg/l, der bei bis zu zehnjähriger Exposition für unbedenklich erachtet wird.

Was ist Acetaldehyd?

Acetaldehyd ist eine einfache organische Verbindung mit der chemischen Summenformel C2H4O. Er ist wasserlöslich, sehr reaktiv und leicht entzündlich. Unter 21o C ist Acetaldehyd flüssig, oberhalb 21o C ein farbloses Gas. Er ist charakterisiert durch seinen durchdringenden, fruchtig-aromatischen Geruch.
Acetaldehyd entsteht bei Stoffwechselvorgängen, z.B. auch im menschlichen Organismus, ferner bei alkoholischer Gärung. Er ist natürlicher Bestandteil von Früchten und Gemüse, er kommt in Essig, alkoholischen Getränken, Kaffee und Zigarettenrauch vor.
Acetaldehyd wird zur Herstellung von Essigsäure und dem Lösungsmittel Aceton, zur Produktion von Farben und zum Versilbern von Glas verwendet. Die Lebensmittelindustrie in den USA setzt ihn als Geschmacksstoff in Getränken, Eiscreme, Bonbons, Gebäck und Kaugummi ein.

Welche gesundheitliche Bedeutung hat Acetaldehyd?

Die für Lebensmittel zuständige US-amerikanische Behörde Food and Drug Administration (US-FDA) hat den Zusatz von Acetaldehyd als Geschmacks- und Hilfsstoff zu Lebensmitteln und Getränken als generell sicher eingestuft. Acetaldehyd wird schnell vom Magen-Darm-Trakt aufgenommen und im menschlichen Stoffwechsel verarbeitet, der ihn auch selbst synthetisieren kann.

Wieviel Acetaldehyd ist in Lebensmitteln enthalten?

In Obst und Gemüse kommt Acetaldehyd natürlicherweise vor. Da er auch bei alkoholischer Gärung entsteht, findet man erhöhte Gehalte in alkoholischen Getränken.

Natürliche Acetaldehyd-Konzentrationen in Lebensmitteln
(mg/kg bzw. mg/l)

Fisch 2,5
Weißbrot 4,2 - 10
Äpfel 0,8
Birnen 7
Erdbeeren 2
Möhren 0,5 - 22
Gurken 0,2 - 2
Tomaten 0,2 - 9
Erbsen 1,2 - 400
Joghurt 0,7 - 76
Fruchtsaft 0,3 - 50
Bier 0,2 - 24
Rotwein 7 - 116
Weißwein 7,3 - 142
Cognac 8 - 68
Whisky 5,5 - 104
Essig 20 - 1060

Die tägliche Aufnahme von Acetaldehyd über Lebensmittel wird auf 50 bis 200 Milligramm geschätzt.

Wie gelangt Acetaldehyd ins Mineralwasser?

Wird Mineralwasser in Kunststoffflaschen aus PET abgefüllt, so kann Acetaldehyd in geringen Mengen aus diesen Flaschen in das Mineralwasser hineingelangen („migrieren"). Die Menge ist abhängig vom verwendeten PET-Rohmaterial, der Art der Flaschen-Herstellung sowie den Lagerungsbedingungen des Produkts (Dauer, Temperatur). Entstehung und Migration von Acetaldehyd kann durch sog. „Blocker" vermindert werden, welche vom Salvus Mineralbrunnen grundsätzlich eingesetzt werden.

Gibt es Grenzwerte für Acetaldehyd in Mineralwasser?

Ein Grenzwert für Acetaldehyd speziell in natürlichen Mineralwässern ist nicht festgelegt. Die einschlägigen rechtlichen Vorschriften besagen, dass Stoffe aus Packmitteln nur in gesundheitlich unbedenklichen Mengen in das Füllgut migrieren dürfen, Geschmack und Geruch des Produktes dürfen dadurch nicht beeinträchtigt werden. Unabhängig vom Füllgut legt das Gesetz einen Wert von 6 mg/l als Limit für die Acetaldehyd-Migration fest. Mineralwasser ist ein sehr geschmacksensibles Produkt, so dass bereits Acetaldehyd-Gehalte von mehr als 0,02 mg/l (= 20 µg/l) unter Umständen geschmacklich feststellbar sind.

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